header_AFW_IhrPartner
Home
Bankgeheimnis
Newsletter
Aktuell 2009
Aktuell 2008
Aktuell 2007
Aktuell 2006
Aktuell 2005
Aktuell 2004
Aktuell 2003
Aktuell 2002
Aktuell 2001
Aktuell 2000
Aktuell 1999
Aktuell 1998
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November

 

Aktuell im März 2001

Die Themen des Monats:

1. Ruhig schlafen oder Stress pur?
2.
Öfter Bargeld kostenfrei
3.
Sicherheit bei Tagesgeldkonten
4.
Lebensversicherungen werben oft mit unsoliden Zahlen
5.
Die häufigsten Beschwerdegründe
6.
Gesetzliche Pflegeversicherung soll stabil bleiben
7.
Steuertips für Privatanleger
8.
Und dann war da noch...

-------------------------------------------------------------------------------

1. Ruhig schlafen oder Stress pur?

Wer heute in den Nachrichten den aktuellen Börsenstand hört, mag oft nicht mehr die empfohlene Ruhe behalten, sondern lieber das Geld in die (vermeintliche) Sicherheit bringen. Lohnt sich "aussitzen" oder ist schnelles Handeln sinnvoller?

Die Investmentgesellschaft Fidelity Investments hat dies genauer untersucht. Das Ergebnis: Wer langfristig anlegt, kann auch derzeit unbesorgt ruhig schlafen!

Hätte ein Investor zum Beispiel von Anfang 1970 bis Ende 2000 jedes Jahr jeweils am 1. Januar einen bestimmten Betrag in den untersuchten Vergleichsindex MSCI-Germany (Morgan Stanley Capital Index für Deutschland) eingezahlt, so hätte er im Schnitt eine Rendite von 12,6 Prozent pro Jahr erzielt.

Wenn er jedes Jahr zum ungünstigsten Zeitpunkt, also dem Jahreshöchststand des Index, investiert hätte, betrüge die jährliche Rendite noch immer 11,9 Prozent!

Und bei einem Einstieg zum Jahrestief, dem günstigsten Zeitpunkt, hätte das Investment 12,8 Prozent pro Jahr gebracht.

Dies zeigt eindeutig, wie wenig Bedeutung der Zeitpunkt des Kaufs bei einem langfristigen Investment hat (zumindest bei ratierlichen Anlagen). Und der optimale Zeitpunkt läßt sich ohnehin erst immer hinterher feststellen.

Aber auch Einmalanleger interessiert es, wie sich ein solches Market-Timing auf ihre Anlage auswirkt. Hierzu wurde untersucht, wie sich in den Jahren 1988 bis 2000 das Verpassen der 10, 20, 30 oder 40 besten Kurstage ausgewirkt hätte.

Das Ergebnis:
Wer die zehn besten Börsentage verpasste, kam beim Dax auf eine jährliche Rendite von 10,6 Prozent.

Wer die 40 besten Kurstage verpasste, kam auf nur 1,6 Prozent. Wer aber einfach durchgängig investiert blieb und die guten wie die schlechten Tage mitnahm, erzielte eine Wertsteigerung von 15,4 Prozent pro Jahr!

FAZIT: Nicht das Timing einer Anlage ist wichtig, sondern die Qualität. Wer schwerpunktmäßig auf solide Basisinvestments setzt und diese bei renommierten Fondsgesellschaften nutzt, wird auch die momentanen Schwankungen gut überstehen.

Wurden marktenge Werte aus dem Neuen Markt gekauft, so war vorher hoffentlich der spekulative Charakter klar. Wenn nicht - er hätte bekannt sein müssen! Und die Börse ist, wie wir sehen, halt keine Einbahnstraße.....

SERVICE: Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir nochmal die beliebte Fidelity-Broschüre "Anlegen in Zeiten schwankender Märkte" nachbestellt. Sie können Ihr kostenfreies Exemplar unter Ihr Kontakt zu uns anfordern.

 

2. Öfter Bargeld kostenfrei

Kunden von Commerz-, Deutscher-, Dresdner- und Hypovereinsbank bzw. derer Direktbanktöchter (Advance-Bank, Comdirect-Bank, Direkt-Anlage-Bank) können sich freuen: Die Postbank tritt ab April der sogenannten CASH-GROUP bei.

Damit können alle Kunden dieser Banken auch die Geldautomaten der Postbank in ganz Deutschland kostenfrei nutzen - ein großer Vorteil gerade in kleineren Orten!

Natürlich können sich auch Postbankkunden an den Automaten der Großbanken kostenfrei mit Bargeld versorgen.

 

3. Sicherheit bei Tagesgeldkonten

Eine interessante Konstellation gibt es bei den immer beliebteren Tagesgeldkonten: Bestimmte Banken zahlen bekanntlich bis zu 6% Zinsen auf täglich verfügbare Gelder.

Entscheidend zur Beliebtheit hat beigetragen, daß die Gelder auch im Konkursfall der Bank über den Einlagensicherungsfonds abgesichert sind.

Je nach Herkunftsland der Banken sind die Gelder aber nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen hundertprozentig abgesichert. Hier einige Beispiele:

  • Deutsche Direktbank: maximal 10% der Bilanzsumme der Bank pro Anleger
  • Französische first-e: maximal 70.000 EURO
  • Holländische Finansbank: maximal 20.000 EURO

Der Satz von 20.000 EURO entspricht auch dem europäischen Mindeststandard.

Nun stellt sich die interessante Frage, was passiert, wenn z.B. die first-e von einem italienischen Institut übernommen wird, das nur die Mindestsicherung bietet?

Hat jemand im Vertrauen auf den Schutz von 70.000 EURO diese Summe angelegt und bekommt von der Herabsetzung der Summe nichts mit, sind 50.000 EURO nicht abgesichert!

UNSER TIP: Trotz des jederzeitigen Kündigungsrechts stellt dies eine nicht unerhebliche Gefahr da. Daher empfehlen wir die Aufteilung der Anlegergelder auf verschiedene Institute mit jeweils maximal 20.000 EURO, um auf jeden Fall auf Nummer sicher zu gehen!

 

4. Lebensversicherungen werben oft mit unsoliden Zahlen

Wenn Sie sich für eine kapitalbildende Lebensversicherung zur Altersvorsorge interessieren, wie vergleichen Sie dann die Angebote? Sicherlich über die versprochenen Ablaufleistungen inclusive Zinsen.

Doch Vorsicht: Rund ein Viertel aller Beispielrechnungen der Lebensversicherungen sind aufgrund ihrer bisherigen tatsächlich erbrachten Leistungen nicht nachvollziehbar!

Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Fachhochschule Köln in Zusammenarbeit mit der Rating-Agentur "Assekurata".

Kurz zur Erinnerung: Lebensversicherungen in Deutschland garantieren eine Mindestverzinsung von 3,25 Prozent pro Jahr. Die darüber hinaus erzielten Gewinne werden den Versicherten in Form einer Überschußbeteiligung gutgeschrieben.

Tatsächlich erzielen gute Versicherungen insgesamt eine Verzinsung von 6 bis 7 Prozent pro Jahr.

Aber: Nicht jede Hochrechnung ist auch wirklich realistisch. Oft werden zu hohe Zinsen in Aussicht gestellt oder nicht unerhebliche Abschluß- und Verwaltungskosten unter den Tisch gekehrt. Von 303 geprüften Angeboten waren 70 (!) unplausibel.

Bei acht Unternehmen entsprachen gleich alle vier angeforderten Berechnungen nicht den tatsächlich gezeigten und zu erwartenden Leistungen:

  • Bayerische Beamten Lebensversicherung
  • Condor Lebensversicherung
  • Gerling E & L Lebensversicherung
  • Karlsruher Lebensversicherung
  • Münchener Verein Lebensversicherung
  • Rheinland Lebensversicherung
  • Vereinigte Postversicherung
  • VEREINTE Lebensversicherung (Allianz-Konzern)

Wir empfehlen, nicht nur bei diesen Gesellschaften sondern bei jeder Beispielberechnung zu prüfen, ob die ausgewiesenen Zahlen auch wirklich realistisch sind. Gute Berater können Ihnen hier seriöse Entscheidungsgrundlagen liefern!

 

5. Die häufigsten Beschwerdegründe

Versicherungsmitarbeiter aufgepasst: Die Unternehmensberatung "Mummert + Partner" hat mit einer Umfrage unter 50 Versicherungsunternehmen die häufigsten Beschwerdegründe herausgefunden:

  • Schadensabwicklung (46%)
  • Bearbeitungsdauer (32%)
  • falsche Beitragsrechnungen (16%)
  • falsche Beratung (16%)
  • falsche Information (16%)

 

6. Gesetzliche Pflegeversicherung soll stabil bleiben

Seit 1995 gibt es sie: Die fünfte Säule in der deutschen Sozialversicherung, die Gesetzliche Pflegeversicherung. In den sechs Jahren ihres Bestehens hat sie schon in zwei Jahren Verluste gemacht - und die Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter.

Trotzdem sollen nach Ansicht der neuen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt bis mindestens Mitte des Jahrzehnts die Beiträge stabil bleiben. Für die nächsten 5 bis 6 Jahre rechne sie mit einem konstanten Beitragssatz von 1,7%.

Daß dies überhaupt klappt, dafür sollen Überschüsse der ersten Jahre in Höhe von 9,4 Mrd. DM sorgen.

Uns erinnert das an die gebetsmühlenartig vorgetragenen Worte "Die Rente ist sicher", mit denen jahrelang die Bevölkerung im Unklaren über die dramatische Situation der Sozialversicherung gehalten wurde.

Die Gesetzliche Rente bricht zusammen, die Gesetzliche Krankenversicherung hat massive Probleme - und nun soll die den gleichen Grundsätzen unterliegende Pflegeversicherung davon unbetroffen bleiben?

Glück für all jene, die dem Würgegriff der Sozialversicherung durch Selbständigkeit oder Beamtenstand zumindest teilweise entgehen können!

 

7. Steuertips für Privatanleger

Viele Fondsanleger sind mit dem komplizierten deutschen Steuerrecht überfordert und kennen die steuerlichen Aspekte ihrer Kapitalanlage nicht.

Helfen kann hier eine Broschüre des Dresdner Investment Trusts (Dresdner Bank Gruppe) mit dem Titel "Steuer-Tipps 2001". Diese kann als PDF-Formular heruntergeladen werden.
Oder Sie bestellen sie kostenfrei:

DIT
Außenstelle Hof
95026 Hof
Tel.: 09281-722222
steuerbroschuere@dit.de
 

8. Und dann war da auch noch.....

die Urlaubssperre für Top-Mathematiker und Produktenwickler in der Versicherungsbranche. Kommt nämlich die staatlich geförderte Riester-Rente, müssen neue Produkte auf den Markt. 
Nur bei den dauernden Meinungswechseln und Streitigkeiten in Berlin wird eine endgültige Vorgabe wohl noch auf sich warten lassen. Ist da Urlaubssperre schon heute wirklich notwendig?

nach oben
 

       Impressum AGB Datenschutz  | Wir sind Versicherungsmakler gemäß §34 d der deutschen Gewerbeordnung - zur Erstinformation.