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Aktuell im Mai 2001

Die Themen des Monats:

1. Die Private Zusatzrente
2.
Kündigungen der Gesetzlichen Krankenversicherung
3.
Bankhaus Partin bleibt geschlossen
4.
Lebensversicherungen müssen offener arbeiten
5.
Venture-Capital mit Kapitalgarantie
6.
Fonds mit Mündelsicherheit
7.
Steuerjoker Gehaltsumwandlung
8.
Und dann war da noch...

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1. Die Private Zusatzrente

Das Sozialversicherungssystem nach dem bisherigen Generationenvertrag ist am Ende, wie wir alle wissen. Nicht zuletzt im Urteil des Bundesverfassungerichts zur Pflegeversicherung und der Pflicht zur Übertragung der Konsequenzen auf alle Zweige der Sozialversicherung bis 2004 wurde dies auch durch die höchsten Instanzen in unserem Land festgestellt.

Als wesentlichen Schritt sieht Bundesarbeitsminister Walter Riester die Einführung der "Privaten Zusatzrente mit staatlicher Förderung", die nun am 11. Mai definitiv beschlossen wurde. Doch Vorsicht: Wer glaubt, diese geförderte Altersvorsorge sichere ihm sein bisherigen Nettoeinkommen als Rente, der irrt gewaltig!

Vielmehr ist es so, daß die Erträge aus der staatlich geförderten Altersvorsorge genau die Lücken decken, die durch die beschlossene Senkung der Renten entstehen.

Im Klartext: Mit der privaten Vorsorge, der "Riester-Rente", erhalten Sie sich gerade mal das aktuelle Rentenniveau - und das ist bekanntlich schon heute weit vom Nettoeinkommen entfernt!

Wer sich also nur auf die Riester-Rente verläßt, der wird später kaum eine ausreichende Altersvorsorge haben. Was natürlich keinesfalls heißt, daß man diese nicht nutzen sollte. Bei der exorbitanten Abgabenlast ist es mehr als das gute Recht eines jeden, alle möglichen Zuschüsse auszunutzen!

Aber Achtung: Noch ist kein Produkt für die staatliche Förderung zugelassen! Wer das verspricht, sagt nicht die Wahrheit. Es existiert ja noch nicht einmal die Zertifizierungsbehörde, die mit ihren 1.000 neuen Mitarbeitern wohl eher eine bessere Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Berlin und Brandenburg als Dank für deren Zustimmung zum Gesetz ist.


Selbst wenn die ersten Produkte zugelassen sind: Vergleichen Sie in Ruhe! Ein unüberlegtes spontanes Handeln bringt nicht mehr Zuschüsse, sondern kostet Geld!

Derzeit sieht es so aus, daß Sie auch bis Ende nächsten Jahres noch rückwirkend in diese Produkte einsteigen können. Und dann lohnt es sich doch erst recht, zunächst mal die Produkte in Ruhe abzuwarten, die auf den Markt gebracht werden.


Wir werden Sie auf unseren Seiten
http://www.private-renten-versicherung.de und in diesem Newsletter künftig über alle Möglichkeiten informieren. Nächsten Monat geht es um die Grundlagen einer solchen Zusatzversorgung und die Förderungsgrenzen.

 

2. Kündigungen der Gesetzlichen Krankenversicherung

Sie haben es in der ersten Sonderausgabe unseres Newsletters gelesen: In einer Nacht- und Nebelaktion wurden für dieses Jahr die Kündigungsmöglichkeiten der Gesetzlichen Krankenkassen aufgehoben. Ein Wechsel zum 01.01.2002 ist nicht mehr möglich, wenn nicht bis zum 09.05. gekündigt wurde.

Ab nächstem Jahr gelten nun folgende Regelungen:

  • ein Wechsel der Krankenkasse ist jederzeit mit einer Frist von 6 Wochen zum Monatsende möglich
  • an die Wahl der Krankenkasse ist man mindestens 18 Monate gebunden
  • - bei einer Beitragserhöhung der Krankenkasse existiert ein Sonderkündigungsrecht
  • - es gilt ein Mindestbeitrag von 12,5%.

UNSERE MEINUNG: Im Grunde sind die Maßnahmen nicht schlimm, teilweise führen sie sogar zu einer Verbesserung. Nun ist der Wechsel halt nicht zum 01.01.2002, sonders erst zum 01.03.2002 möglich. Na und?
Und da dann die Stichtagsregelung entfällt und jederzeit mit einer Frist von sechs Wochen zum Monatsende gekündigt werden kann, ist doch positiv!

Daß aber die Mitteilung über den Beschluß der Regierung am Freitag abend so lanciert wurde, daß die Zeitungen bereits Redaktionsschluß haben und die Bevölkerung über das Wochenende nicht mehr handeln konnte, zeigt die tatsächliche Wertschätzung der Bürger durch ihre Regierung. Derart hinten herum Entscheidungen zu treffen degradiert den Bürger einmal mehr zum "Stimmvieh"!

Da ist es nur konsequent, daß eine bundesweit tätige Krankenkasse gegen dieses Gesetz einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht gestellt hat! Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

 

3. Bankhaus Partin bleibt geschlossen

Das zur umstrittenen "Göttinger Gruppe" gehörende Bankhaus Partin bleibt geschlossen. Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen hatte gegen das Bankhaus ein sogenanntes Moratorium verhängt, da das haftende Eingenkapital der Bank nahezu aufgebraucht ist.

Nun soll ein Abwickler bestellt werden. Die Einlagen von privaten Anlegern sind aber durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert und werden zurückgezahlt.

Allerdings wurde der angeordnete Lizenzentzug vom Kölner Verwaltungsgericht vorerst ausgesetzt.

 

4. Lebensversicherungen müssen offener arbeiten

Wenn Sie eine Lebensversicherung abschließen und kurz danach kündigen - was bekommen Sie dann von Ihren gezahlten Beiträgen wieder? Wenig bis gar nichts!
Das war Ihnen klar? Aber wohl nicht jedem, der so Geld verloren hat.

Daher hat jetzt der Bundesgerichtshof in zwei Urteilen (IV ZR 121/00 und 138/99) entschieden, daß Lebensversicherer in ihren Allgemeinen Bedingungen deutlich machen müssen, welche wirtschaftlichen Nachteile bei einer vorzeitigen Kündigung entstehen. Dabei reichen auch die endlosen Tabellen mancher Gesellschaften nicht aus.

Vielmehr muß jetzt klipp und klar gesagt werden, daß bei einer Kündigung weniger herauskommen kann als eingezahlt wurde!

Auch beanstandet wurde, daß die Abschlußkosten - z.B. für Vermittlungsprovisionen - den Versicherten nicht klar offengelegt werden. Diese Intransparenz sei den Versicherten nicht zuzumuten.

Weiterhin bestehen bleiben darf die Klausel zur Überschußbeteiligung. Daß diese unterschiedlich hoch ausfällt ist korrekt und darf weiter so dargestellt werden.

UNSERE MEINUNG: Ein überfälliges Urteil! Würde es konsequent umgesetzt, hätten Gesellschaften mit Mammutprovisionen für vielfach gestufte Strukturvertriebe weniger Chancen, leichtgläubigen Bürgern überteuerte Produkte zu verkaufen.

Dies ist sowohl für den Verbraucher als auch den seriös arbeitenden Teil der Branche wünschenswert. Allerdings bleibt abzuwarten, in wieweit die Versicherungen dieses Urteil auch umsetzen.

 

5. Venture-Capital mit Kapitalgarantie

Wagniskapital, neudeutsch Venture-Capital, sind Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen kleiner und mittlerer Größe, die später mit Gewinn wieder verkauft oder an die Börse gebracht werden sollen. Laut dem Informationsdienst Bloomberg erzielte Venture-Capital in den letzten 10 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 27% pro Jahr!

Sicherlich eine interessante Anlagealternative. Doch welcher Privatanleger hat das Wissen und das Geld, breit gestreut die richtigen Unternehmen zu finden und eine vernünftige Risikostreuung zu realisieren?

Gut, daß es hier auch Fonds gibt. Und sogar einen, der dem Anleger das Risiko praktisch vollkommen abnimmt!

Ganz neu in unserem Programm und praktisch unser Einstieg in diesen Bereich ist ein Venture-Capital-Fonds mit KAPITALGARANTIE - das heißt, der bankgarantierten Rückzahlung der Einlage (ohne Ausgabeaufschlag) nach spätestens 12 Jahren.

Und weil das Produkt somit ideale für Einsteiger in diesem Bereich ist, konnten wir für unsere Kunden die Mindestanlage von EURO 20.000,- auf nur EURO 5.000,- (ca. DM 10.000,-) reduzieren.

Als Depotbeimischung mit nicht mehr als 5-10% des Gesamtvermögens ist dieser Venture-Capital-Fonds in unseren Augen hervorragend geeignet, da er die Chancen erhält, aber die Risiken auf ein Minimum reduziert.

INFO: Sind Sie an einer Beteiligung an diesem Fonds interessiert, melden Sie sich doch bitte einfach bei uns unter Ihr Kontakt zu uns - in diesem Fall bitte mit Angabe der Telefonnummer!

 

6. Fonds mit Mündelsicherheit

Wer für andere Personen als Vormund eingesetzt ist, muß auch die Gelder dieser Personen anlegen. Das können bei Kindern Erbschaften sein oder bei älteren Personen deren eigenes Vermögen. Für die Anlage dieser Gelder gelten sehr strenge Richtlinien. Erfahrungsgemäß wurden hier in der Vergangenheit meist nur Festgelder oder Bundesschatzbriefe genutzt.

Doch warum auf Rendite verzichten? Viele gute Investmentfonds, auch Aktienfonds, sind von Gerichten als "mündelsicher" anerkannt worden! Als Beispiel sei der bekannte DWS Akkumula genannt, der sich seit über 35 Jahren in der Spitzenliga bewegt.

Wer hier intelligent verschiedene Anlagemöglichkeiten kombiniert, kann seinen Anvertrauten viel Gutes tun. Natürlich beraten wir Sie auch in diesem Bereich gerne!

 

7. Steuerjoker Gehaltsumwandlung

Wer Gehalt bekommt zahlt Steuern. Wer auf sein Gehalt verzichtet, nicht. Eigentlich einfach, aber man kann damit sogar Geld verdienen. Und so geht es:

Wer auf einen Teil seines Barlohns, also der Auszahlung auf sein Bankkonto, verzichtet und dieses direkt vom Arbeitgeber in sogenannten Versorgungslohn umwandeln lässt, spart Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.

"Gehaltsumwandlung in Direktversicherung" heißt das Produkt. Vereinfacht gesagt können bis zu DM 3.408,- DM pro Jahr in diese Altersvorsorge überführt werden. Auf diesen Gehaltsteil ist nur ein reduzierter Steuersatz von 20% statt dem persönlichen, meist höheren Steuersatz zu entrichten.

Wird die Umwandlung aus Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt, dann entfallen sogar die kompletten Sozialversicherungsbeiträge darauf!

Je nach Steuersatz kann dies fast eine Verdoppelung der Sparraten bedeuten. Und da man selbst wählen kann, ob man eine klassische Lebensversicherung oder ein fondsgebundenes Produkt möchte, kann diese Vorsorge ganz nach den eigenen Vorstellungen - sogar mit Berufsunfähigkeitsrenten - gestaltet werden.

Allerdings gibt es wie immer eine Menge Fußangeln. Hier sind wir gerne behilflich und beraten Sie!

Übrigens ist das Konzept auch für Arbeitgeber interessant, da diese ihren Anteil der Sozialversicherungsbeiträge sparen. Ist das auch für Ihr Unternehmen interessant? Unter Ihr Kontakt zu uns können Sie einfach Kontakt zu uns aufnehmen!

 

8. Und dann war da auch noch.....

wieder einmal ein Vergleich von Versicherungen in der FINANZtest, der zurückgenommen werden mußte.

Mittlerweile scheint es sich bei der Stiftung Warentest eingebürgert zu haben, Versicherungsvergleiche fehlerhaft zu gestalten. Ob ein Gericht die weitere Veröffentlichung wegen gravierender methodischer Mängel verbietet oder ob wie aktuell im Fall der WWK von der Stiftung falsche Zahlen verwendet werden - FINANZtest ist auf bestem Wege dahin, sich selbst lächerlich zu machen.

Tja, so werden also wieder Hefte eingestampft und Tabellen geändert - bis zum nächsten Mal. Liebe FINANZtest, meinen Sie wirklich, damit glaubwürdig zu sein?

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