header_AFW_IhrPartner
Home
Bankgeheimnis
Newsletter
Aktuell 2009
Aktuell 2008
Aktuell 2007
Aktuell 2006
Aktuell 2005
Aktuell 2004
Aktuell 2003
Aktuell 2002
Aktuell 2001
Aktuell 2000
Aktuell 1999
Aktuell 1998
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November

 

Aktuell im Februar 2002

Die Themen des Monats:

1. Riester-Rente jetzt auch mit Teilauszahlung
2.
Krankenkassen für Rentner billiger, steigende Beiträge für alle
3.
Cosmos Direkt und VW
4.
Was ist Werbung mit Renditen wert?
5.
Änderungen für Beihilfeberechtigte in Niedersachsen
6.
Bei Firmenpleite gleich das Arbeitsamt ansprechen
7.
Und dann war da noch....

-------------------------------------------------------------------------------

1. Riester-Rente jetzt auch mit Teilauszahlung

In nahezu jedem Newsletter der letzten Monate haben wir vor einem verfrühten Abschluß einer "Riester-Rente" gewarnt. Wie sich nun zeigt, absolut zu Recht:
Nach einer Änderung ist es nun auch Versicherungen wie den Investmentgesellschaften möglich, bei Rentenbeginn 20% des Guthabens auf einen Schlag auszuzahlen!

Doch fast alle bisher zertifizierten Riester-Renten von Versicherungsunternehmen wurden ohne das Recht auf diese Option zertifiziert. Das heißt: Wer bislang einen solchen Vertrag abgeschlossen hat, kann die 20% des Guthabens NICHT entnehmen, sondern erhält ausschließlich die volle Rente.

Nur Personen, die künftig Verträge mit entsprechenden Klauseln abschließen, können von diesem Vorteil profitieren! Doch diese Verträge werden von den Versicherungen erst erarbeitet. Es zeigt sich: Wer zu früh abschließt, kann wesentliche Nachteile erleiden!
 

Aber viele Verbraucher haben sich wohl verantwortungsbewußter verhalten als von der Versicherungsbranche erhofft. So liegen die Abschlüsse bei den meisten Versicherungen weit hinter den Erwartungen. "Die Welt" und andere Quellen melden folgende Zahlen zum Ende letzten Jahres:

  • Aachener und Münchener: 200.00 Verträge
  • Allianz: 323.195 Verträge (statt 400.000 wie erwartet)
  • Citi Leben: 90.000 Verträge
  • Gerling E&L: weniger als 1.000 Verträge
  • Hamburg-Mannheimer: 140.000 Verträge
  • Postbank: 120.00 Verträge
  • Victoria: 174.000 Verträge (angepeilt werden 1,5 Millionen bis Ende 2002)


Nach der "Röster-Rente" (Tchibo mit AXA) versucht nun der Stromanbieter YELLO zusammen mit der Karlsruher Leben entsprechende Policen an den Mann respektive die Frau zu bringen. Wir sind mal gespannt, ob demnächst auch ALDI aktiv wird....
Bedarfsorientierte Qualitätsberatung - bitte warum?


Apropos Qualitätsberatung: Nach einer Meldung der EURO am Sonntag wurde die PB Versicherung (Anbieter der Riester-Rente der Postbank) abgemahnt. Sie soll Verbrauchern Riester-Verträge inclusive Zahlungsaufforderung ins Haus geschickt haben, obwohl diese gar keine Police beantragt hatten.


Und noch am Rande: Die AXA Lebensversicherung hat eine Abmahnung erhalten, daß die bisherigen Antragsformulare seit 08.02.2002, 0 Uhr nicht mehr verwendet werden dürfen. Neue Anträge sollten seit Mitte Februar zur Verfügung stehen. So kann man seinem Vertrieb auch eine Verschnaufpause gönnen.......
 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
AKTION:
4% Zinsen ab dem ersten EURO und 25,- EUR Tankgutschein!
Jetzt wieder bei der Allgemeine Deutsche Direktbank
mit ihrem EXTRA-KONTO. Einfach hier klicken:
http://go.diba.de/?TID=255-2-4

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

2. Krankenkassen für Rentner billiger, steigende Beiträge für alle

Freiwillig gesetzlich krankenversicherte Rentner können sich freuen: Ab April sollen für sie niedrigere Beiträge gelten. Nach nur 2 Jahren wird nun ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt, das die Benachteiligung von freiwillig Versicherten untersagt hat.

Hintergrund ist, daß bislang freiwillig versicherte Rentner auf sämtliche Einkünfte Krankenversicherungsbeitrag zahlen mußten - also auch auf Mieteinnahmen, Zinserträge, Private Renten etc. Gesetzlich pflichtversicherte Rentner dagegen mußten nur auf die Gesetzliche Rente Krankenversicherungsbeitrag zahlen.

Künftig soll für alle Rentner die vorteilhaftere Regelung der Pflichtversicherten gelten - kein Wunder im Wahljahr!

Daß dies einen Einnahmeausfall der ohnehin klammen Gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von schätzungsweise 250 Mio. EUR pro Jahr bedeutet, wird dabei großzügig vernachlässigt. Doch irgendwie müssen diese Einnahmeausfälle ausgeglichen werden, denn die Kosten der Kassen bleiben ja die gleichen.

Und somit können sich alle gesetzlich Krankenversicherten schon mal auf die nächste Runde von Beitragserhöhungen freuen!

 

3. Cosmos Direkt und VW

Der Automobilhersteller VW möchte nun verstärkt den Geschäftsbereich Finanzdienstleistungen ausbauen. Ist die Vermittlung der KFZ-Versicherung zusammen mit dem Neuwagen schon lange Alltag, so will man nun das Geschäft auf den Bereich Sach- und Lebensversicherungen ausweiten. Über das Fachwissen von Autoverkäufern in der Alters- und Familienvorsorge wollen wir uns jetzt nicht weiter auslassen.

Interessant ist, daß die VW-Mitarbeiter nicht auf Provisionsbasis arbeiten sollen. VW als Firma soll aber von den Versicherungen wie dem HDI, der neuen leben Lebensversicherung (Hamburg) und - man höre und staune - der COSMOS DIREKT für die vermittelten Verträge Provisionen erhalten.

Da erinnern wir uns doch an die Werbeaussagen der COSMOS: "lupenreiner Direktversicherer", der "konsequent ohne Makler oder Außendienst []" arbeitet.

Ob da ein Mitbewerber diese Aussagen gelegentlich mal gerichtlich auf den Prüfstand stellen wird?

 

4. Was ist Werbung mit Renditen wert?

Werbung für Finanzprodukte ist schön und sicher auch notwendig. Doch die Wahrheit steckt meist im Kleingedruckten!

Über die Details des aktuell wieder beworbenen DAX-Sparbuchs der Postbank haben wir bereits im Juli 2001 berichtet.

Sehr nett ist derzeit die Werbung der Aegon-Versicherung für ihr MONEYMAX. Dort wird für einen Sparplan mit einer Rendite von bis zu 13,7% geworben. Dem unbedarften Verbraucher mag es so erscheinen, als würde z.B. bei einer bestimmten Laufzeit oder einer bestimmten Sparrate diese Rendite jährlich sicher erzielt. Doch das ist ein gewaltiger Irrtum!

Bei dem Produkt MONEYMAX handelt es um nichts anderes als eine Fondsgebundene Lebensversicherung mit einem minimalen Todesfallschutz. Größter Vorteil: Die Steuerfreiheit bei Ablauf.

Auf der anderen Seite ist es aber auch eine Anlage in einem Investmentfonds, der von Aegon gemanagt wird. Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen Fonds oder gar mehreren Fondsgesellschaften gibt es dabei nicht.

Und dieser Fonds der Aegon hat im Zeitraum 1986 bis 2000 (!) eine Netto-Durchschnittsrendite von 13,7% gebracht. Daß 2000 noch ein verhältnismäßig gutes Börsenjahr war und wir uns nach dem dramatischen Jahr 2001 jetzt schon im Jahr 2002 befinden, scheint den Marketingstrategen entgangen zu sein.

Da stellt sich die Frage, warum nicht das noch viel bessere Ergebnis der Jahre 1985 bis 1999 von 15,1% genommen wurde - oder das schlechte Ergebnis der Jahre 1981 bis 1995 von nur 7,9%.

Sie sehen schon, wie unterschiedlich die tatsächlichen Renditen sind. Und das Risiko?

Es ist eine ganz normale Fondsanlage ohne Mindestverzinsungs- oder Gelderhaltungsgarantie. Das heißt, es kann bei längeren schlechten Börsenzeiten auch zu einem effektiven Geldverlust kommen.

Warum ein Anbieter ein solches Produkt ohne deutlichen Hinweis auf die damit verbundenen Risiken bewirbt und es darüber hinaus sogar noch auf ein Sicherheitslevel mit Sparbuch oder festverzinslichen Wertpapieren stellt, ist uns nicht begreiflich.

Warten wir mal ab, bis die ersten enttäuschten Verbraucher diesbezüglich vorgehen werden......

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
WERBUNG:
Börsengewinne durch TECHNISCHE ANALYSE mit den Börsenbriefen NewTec-Investor, Chartanalyst und Optionsbrief
Mit diesen Strategien werden Sie an der Börse erfolgreicher!
Sieben Thesen für dauerhafte Börsengewinne
http://www.boersenverlag.de/tradebutton.php3?bank=710
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

5. Änderungen für Beihilfeberechtigte in Niedersachen

Es trifft wahrscheinlich nur einen kleinen Teil unserer Leserschaft, diese aber umso mehr: Seit Januar gilt in Niedersachsen ein neues Beihilferecht. Ziemlich still und leise wurden die Regelungen verschlechtert: So bekommen Beihilfeberechtigte von ihrer Beihilfestelle künftig keine Wahlleistungen im Krankenhaus mehr erstattet - also kein Zwei-Bett-Zimmer und keine Privat-/Chefarztbehandlung mehr.

Künftig erfolgt die Beihilfezahung nur noch auf die Regelleistung analog der Gesetzlichen Krankenkasse - also für Mehrbettzimmer und Behandlung durch den gerade diensthabenden Arzt.

Wer eine Private Restkostenversicherung hat und von dieser noch nicht informiert wurde, sollte unbedingt eine Vertragsänderung vornehmen. Nur dann sind weiterhin alle Kosten voll versichert. Die meisten Gesellschaften bieten hierzu eine Änderung und Leistungsverbesserung ohne erneute Gesundheitsprüfung an.

 

6. Bei Firmenpleite gleich das Arbeitsamt ansprechen

Kann man den Skandal um geschönte Vermittlungsstatistiken der Bundesanstalt für Arbeit auch humorvoll sehen? Wir versuchen es mal:

Sie kommen als Arbeitssuchender zum Arbeitsamt und fragen nach langer Wartezeit den für Sie zuständigen Mitarbeiter: "Haben Sie Arbeit?"!
Der Vermittler bietet Ihnen sofort einen Job in der Karibik mit EUR 5.000 netto, freier Kost und Logis etc. an. Auf die verwunderte Frage, ob er sie veräppeln will, antwortet der Vermittler nur entspannt: "Wer hat denn damit angefangen?".

Bitte nicht falsch verstehen: Das war sicherlich sehr überzogen dargestellt!
Trotzdem haben Sie immerhin einen Anspruch auf Arbeitslosengeld, denn schließlich haben Sie für eine entsprechende Leistung Versicherungsbeiträge gezahlt. Daß Sie auf die Auszahlung oft wochenlang warten müssen und ggfls. in finanzielle Bedrängnis geraten, ist nun mal eine Eigenheit der Behördenstruktur.

Geht aber Ihr Arbeitgeber pleite, dann sollten Sie bei unserer derzeitigen Lieblingsbehörde so schnell wie möglich ein sogenanntes "Insolvenzgeld" beantragen. Über dieses wird ein wesentlicher Teil der offenen Lohn- und Gehaltszahlungen sichergestellt. Voraussetzung dafür aber ist, daß bereits ein Insolvenzantrag gestellt wurde.

Wie die Rechtsanwaltskammer Koblenz mitteilt, erhalten Arbeitnehmer dann für maximal 3 Monate die offenen Lohn- und Gehaltsforderungen gezahlt - incl. Überstundenvergütungen, Provisionen, Tantiemen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Vermögenswirksamen Leistungen sowie den Sozialversicherungsbeiträgen.

Welche Dinge dabei zu beachten und welche Fristen einzuhalten sind, sagt Ihnen Ihr Arbeitsamt oder ein auf diesen Bereich spezialisierter Rechtsanwalt.

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++
AKTION:
4% Zinsen ab dem ersten EURO und 25,- EUR Tankgutschein!
Jetzt wieder bei der Allgemeine Deutsche Direktbank
mit ihrem EXTRA-KONTO. Einfach hier klicken:
http://go.diba.de/?TID=255-2-4

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

7. Und dann war da auch noch.....

ein Motivationsproblem von Jürgen Höller, seines Zeichens Motivationsguru und Autor von Büchern mit aussagekräftigen Titeln wie "Motivation zum Erfolg", "Sicher zum Spitzenerfolg", "Jenseits der Grenzen" oder "Alles ist möglich".

Doch daß nun sein Unternehmen INLINE AG Insolvenz anmelden muß, läßt an der Nachhaltigkeit seiner Theorien geringfügig zweifeln.....

 

nach oben
 

       Impressum AGB Datenschutz  | Wir sind Versicherungsmakler gemäß §34 d der deutschen Gewerbeordnung - zur Erstinformation.