| Die Themen des Monats: 1. Neues Investmentportal aktienfonds.com 2. Finanznews 3. Versicherungsnews 4. Krankenkassen- und Rentennews 5. Gedanken zum Standort Deutschland 6. Aktuelle Artikel des Verfassers in der Presse 7. Und dann war da noch... -------------------------------------------------------------------------------
1. Neues Investmentportal aktienfonds.com Investmentanlagen werden gerade nach dem Ende der Steuerfreiheit für Lebensversicherungen immer attraktiver. Wir haben uns daher entschlossen, mit neuen Ideen die Fondsanlage noch optimaler zu gestalten. Unter dem Motto „intelligenter investieren“ haben wir auf unserem neuen Internet-Fondsportal www.aktienfonds.com verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage vom Discount-Brokerage über gemanagte Portfolios bis hin zum anspruchsvollen Individualdepot geschaffen. Das Besondere dabei: Die Fonds werden nicht nur aufgrund ihrer Renditechancen sondern vorrangig unter Risikogesichtspunkten ausgewählt, zusätzlich ständig überwacht und dem individuellen Risikoprofil der Kunden
angepaßt. Ziel ist dabei eine langfristig steigende Wertentwicklung mit möglichst geringen Schwankungen. Wer seine Fondsanlagen länger als drei Jahre besitzt weiß, welche Schwankungen auftreten und wie unerwartet hoch Verluste ausfallen können. Gerade deshalb suchen Anleger oft nach Sicherheiten, um sich davor künftig zu schützen. Neben den nicht unumstrittenen Garantiefonds gibt es eine sinnvolle Alternative: Aktives Management des Gesamtportfolios! Warum ist das so wichtig? Nun, schauen wir uns doch mal an, wie in der Vergangenheit die Wahl der Fonds erfolgte. Doch fast nur nach - Rennlisten in Fachzeitschriften
- Empfehlungen von Bekannnten
- Internet-Foren
usw., einseitig ausgerichtet auf vermeintliche Rendite(chancen), ohne Beachtung der Risiken. Als Folge waren die Depots meist uneinheitlich gestaltet und enorm risikoreich. Die erlittenen Verluste sprechen für sich! Doch es ist verständlich: Der Privatanleger ist mit der Arbeit, die zur Überwachung und Anpassung seines Depots notwendig ist, oftmals überfordert. Denn notwendig
wären im Grunde folgende Schritte: - Definition der persönlichen Risikobereitschaft
- Asset Allocation (Schwerpunktauswahl)
- Optimierte Fondskombination
- Regelmäßige Überprüfung der Ergebnisse
- Ständige Neujustierung des Depots
Die Kapitalmärkte ändern sich ständig und häufig entwickeln sich gewählte Anlagen
anders als erwartet. Aus Zeit- und Kostengründen wird dann zu spät reagiert oder das Problem wird wegen der Furcht vor den hohen Umschichtungskosten ausgesessen. Die meist mit teuren Ausgabeaufschlägen erworbenen Anlagen werden weitergeführt in der vagen Hoffnung auf Erholung in einer ungewissen Zukunft. Als Folge dieses menschlich verständlichen Verhaltens sind die meisten Depots seit Jahren unverändert, ungeschützt vor weiteren Einbrüchen und weitgehend ohne größere Chancen auf Ausgleich
der Verluste. Depotheilung ist für solche Anlagen also dringend angesagt. Genauso sollten neue Anlagen ganz klar risikooptimiert sein! Wie lösen wir das in der Praxis? Zunächst einmal durch Ermittlung der persönlichen Risikobereitschaft mit Hilfe von 17 speziellen Fragen. Daraus wird ein
Risikoprofil abgeleitet und die grundsätzliche Zusammensetzung der Fonds wie das Verhältnis von Aktien zu Festverzinslichen Wertpapieren sowie die Ausrichtung (europäisch, international, etc.) festgelegt. Nun erfolgt die Auswahl und Kombination von besonders geeigneten Fonds. Diese müssen nicht nur ihren Index langfristig geschlagen haben und/oder verbesserte Risikomaße aufweisen, sondern vor allem
in Kombination optimiert sein, also u.a. ein verbessertes KGV, kaum Überschneidungen von Einzeltiteln, geringere Standardabweichung aufweisen, etc. Diese Optimierung muß dann unbedingt mindestens einmal pro Jahr erneut erfolgen (bei unseren gemanagten Depots sogar 4x pro Jahr!). Dabei tauschen wir ungünstig laufende Fonds aus und stellen die ursprünglichen prozentualen
Verhältnisse wieder her. Denn nur so werden mögliche Verluste im Vorfeld wirkungsvoll begrenzt und Chancen erhalten! Das funktioniert aber nur mit speziellen Kostenmodellen. Wir ermöglichen hier Anlage und Tausch von fast allen Fonds ohne Ausgabeaufschläge. Gleichzeitig erfolgt die oben beschriebene regelmäßige Optimierung mit allen Umschichtungen durch unsere Spezialisten. Damit hat der
Anleger keinen Aufwand und kann sich sicher sein, daß sein Depot optimal betreut ist. Für diesen Komplettservice fällt lediglich eine jährliche Pauschalgebühr an, die vom Anlagevolumen abhängig ist. Ausführliche Informationen, incl. Preisverzeichnis finden sich auf der Internetseite www.aktienfonds.com. An dieser Stelle übrigens noch ein Hinweis: Nachdem ja seit dem 1.4.2005 alle Konten in Deutschland mittels Kontenabfrage durch Finanzämter und „interessierte” Behörden gläsern geworden sind (siehe
auch Artikel unter „2. Finanznews”), haben wir als Depotstandort der oben beschriebenen Anlagen Luxemburg gewählt. Dort werden bekanntlich das Bankgeheimnis und die Persönlichkeitsrechte weiterhin vollständig gewahrt. Allerdings gibt es auch hier die Pflicht für die depotführende Stelle, eine europaweit einheitliche Quellensteuer (ab 01.07.2005 15%) abzuziehen.
Dies kann verhindert werden, wenn man der Depotstelle Mitteilungen an das Heimatfinanzamt gestattet. Das aber ist oft auch nicht ganz gewünscht, denn man hat in diesem Fall keinen Überblick mehr über die weitergegebenen Informationen. Daher empfehlen wir unseren Kunden die Einholung einer sogenannten „Unbedenklichkeitsbescheinigung”. Dazu teilt man dem Wohnsitzfinanzamt mit, daß man in Luxemburg ein Konto mit der Nr. 4711 hat. Das Finanzamt bestätigt dann, daß es über das Bestehen des
Kontos in Kenntnis gesetzt wurde. Die depotführende Stelle in Luxemburg zieht nach Erhalt dieses Schreibens weder Quellensteuer ab noch meldet sie Daten nach Deutschland. Jeder Depotinhaber erhält dafür von der Bank eine Aufstellung der Erträge und reicht diese mit seiner Steuererklärung ein. So behält man alles selbst in der Hand und vollen Überblick über die weitergegebenen Informationen..
2. Finanznews - Mißbrauch der Kontenabfrage
Seit April ist ja den Finanzämtern und einigen Behörden die Schnüffelei in den Konten der Bürger erlaubt. Das
wird auch seit dem ersten Tag intensiv genutzt: Schon in den ersten drei Wochen wurden täglich (!) über 2.300 Konten abgefragt. Technisch sollen derzeit ca. 5.000 Kontoabfragen täglich möglich sein, was sicherlich auch bald ausgeschöpft wird. Vom Jahr 2006 an soll die Zahl durch ein neues System auf bis zu 50.000 Kontoabfragen pro Tag erhöht werden. Und wir wissen ja: Was technisch machbar ist, wird auch gemacht.
Wie auch zu erwarten gab es bereits den ersten Mißbrauchsfall: Die
Arbeitsgemeinschaft in Hamburg, zuständig für die Betreuung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern, hat laut der „Euro am Sonntag“ Konten von Arbeitslosen ohne konkreten Mißbrauchsverdacht überprüft! Dies war nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums rechtswidrig. Genauso rechtswidrig sollen die Betroffenen über die Überprüfung nachträglich nicht informiert worden sein. Die Konsequenz für die illegalen Schnüffler: Unseres Wissens nach keine!
Ein Grund mehr, seine Depots nicht in
Deutschland zu führen sondern in Ländern, die die Privatsphäre noch respektieren und nicht die Bürgerrechte mit Füßen treten. Wir bieten mit unserem neuen Portal www.aktienfonds.com entsprechende und legale Möglichkeiten. Unabhängig davon wünschen wir aber Hermann Burbaum viel Erfolg. Er ist seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raesfeld und führt die Verfassungsklage gegen die Kontenabfrage. Auch wenn eine Entscheidung noch Monate oder Jahre dauern dürfte – wenigstens ein Deutscher mit Courage, der sich gegen die Wiedereinführung von Stasi-Methoden zur Wehr setzt!
- Geschlossene Fonds teilweise gerettet
Der Gesetzgeber hatte in einer möglicherweise den Vertrauensschutz der Bürger unterlaufenden Aktion geplant, die Verlustabzugsmöglichkeiten von Geschlossenen Fonds (also z.B. Immobilienfonds, Schiffsfonds, Medienfonds, Containerfonds etc.) stark zu beschränken (Stichwort: Einführung des §15b
EStG). So sollten künftig steuerliche Anfangsverluste nur noch bis zu 10% der Anlagesumme möglich sein. Das hätte zur Folge gehabt, daß eine Reihe von Anlagen nicht mehr attraktiv gewesen und Investitionen in bestimmten Bereichen (z.B. in die Schiffsbauindustrie) unterblieben wären, was massiv Arbeitsplätze gefährdet hätte. Die Folge des nun nicht eingeführten §15b EStG ist, daß die derzeit am Markt befindlichen Fonds mit allen Steuervorteilen doch noch gezeichnet werden können, was
in den letzten Wochen aufgrund der Unsicherheiten nicht möglich war. Allerdings ist eine Zeichnung vorerst nur bis zum 30.06. (!) diesen Jahres möglich, denn ab Juli müssen alle Prospekte von der Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) genehmigt sein. Derzeit sind das aber nur etwa eine Handvoll. Daher besteht derzeit gerade ein Run auf Produkte, die Anlaufverluste haben.
Hierzu ein Beispiel aus unserem Angebot: NAVIGARE 1 Containerfonds, der die bekannten
Vorteile dieser Produktklasse wie ein interessantes Chancen-Risiko-Profil mit einer steuerlich konservativen gewerblichen Konstruktion verbindet. Daher entstehen zunächst negative steuerliche Ergebnisse, denen im späteren Verlauf entsprechend positive steuerliche Ergebnisse gegenüberstehen. Die Eckdaten: * Langfristige Mietverträge mit internationalen Reedereien * 10 Jahre Laufzeit geplant * 7% p.a. anfängliche Ausschüttungen, planmäßig ansteigend auf 10% p.a.
* Gesamtausschüttungen i.H.v. 178% erwartet * Anfänglichen steuerlichen Ergebnissen von minus 96% bis 2008 stehen positive steuerliche Ergebnisse ab 2009 und ein positiver Totalüberschuss in 2014 gegenüber * Mieteinnahmen und Finanzierung in USD * Attraktive Werte bei Vermögensübertragungen * Beteiligung ab 15.000 EUR zzgl. 5% Agio Diese und viele weitere Beteiligungen finden Sie in unserem Angebot unter www.fonds-angebote.de.
- Offene Immobilienfonds verlieren Milliarden
Über die Krise der offenen Immobilienfonds haben
wir bereits mehrfach berichtet. Offensichtlich scheinen die Anleger dies zu realisieren und ziehen massiv Gelder aus einigen Fonds ab. Die größten Verlierer (Stand 30.05.2005) sind: Difa-Fonds Nr. 1 : -1,7 Mrd. EUR Haus Invest Europa: -1,4 Mrd. EUR Grundbesitz Invest: -1,4 Mrd. EUR Deka-Immobilienfonds: -1,2 Mrd. EUR Der massive Abzug von Mitteln ist angesichts der traurigen Rendite (so z.B. lediglich 1,6% bei Haus Invest Europa in den letzten 12 Monaten) wirklich kein Wunder.
Gleichzeitig führt dieser Mittelabfluß aber zu existenziellen Problemen: Die Fonds können die Abflüsse irgendwann nicht mehr aus liquiden Mitteln decken. Das bedeutet, es müssen Immobilien verkauft werden. Nun halten sich hartnäckig Gerüchte, diese seien mit nicht marktgerechten Werten in den Büchern, um die jahrelang konstant positiven Renditen darstellen zu können. Sollte das der Fall sein, müßten beim Verkauf zu Marktpreisen Verluste realisiert und offengelegt werden. Das könnte im
schlimmsten Fall zu einem Zusammenbruch dieser Anlageklasse, mindestens aber zu einem existenzgefährdenden Vertrauensverlust führen. Eines sei aber angemerkt: Es gibt noch etwa eine Handvoll wohl gut gemanagter Offener Immobilienfonds, die eine Rendite von 4% pro Jahr oder mehr erzielen. - Phönix-Pleite: Entschädigung wird noch dauern
Die Anleger der zusammengebrochenen PHOENIX werden noch eine ganze Zeitlang auf die Erstattung ihrer Gelder warten müssen. Zwar wird möglicherweise in den nächsten Wochen oder Monaten eine erste Abschlagszahlung vorgenommen, aber mit einer vollständigen Erstattung ist erst nach einem kompletten Abschluß des Insolvenzverfahrens zu rechnen. Und das kann sich noch zwei bis drei Jahre
hinziehen. Wichtig ist, daß die Forderung ordnungsgemäß gegenüber dem Insolvenzverwalter angemeldet wird. - Falk-Pleite: Schlappe für Analysten
Die Falk Capital, einer der größten unabhängigen Anbieter für Geschlossene Immobilienfonds, ist definitiv pleite. Das hat massive Auswirkungen besonders auf die Fonds, die ohnehin bereits an
einer Unterdeckung leiden und bislang nur durch Garantien des Anbieters liquide gehalten wurden. Glücklicherweise sind die Fonds als KG (Kommanditgesellschaften) konzipiert worden, wodurch zumindest Nachschußpflichten für die Anleger ausgeschlossen sind. Allerdings ist trotzdem im schlimmsten Fall ein Verlust der angelegten Gelder und von zwischenzeitlichen Ausschüttungen (sofern sie nicht aus tatsächlich erwirtschafteten Gewinnen bestanden) zu befürchten. Spannend ist aber, wie die
Falk-Fonds von Analysehäusern bewertet wurden. Schließlich verlassen sich sowohl Anleger als auch Berater auf deren – teilweise sehr aufwendige – Analysen. Stefan Loipfinger, Spezialist für Geschlossene Fonds, hat Ende letzten Jahres die Analysehäuser geprüft: TKL: Hier wurde die bisher einzige Bestnote (5 Sterne) an den Falk-Fonds 80 vergeben GUB: Bei den Falk-Fonds wurde fast immer die Höchstnote (+++) vergeben.
SCOPE: Der Falk-Fonds 78 wurde mit überdurchschnittlich (C+) bewertet: Angesichts der Falk-Pleite zeigt sich, daß auch Prognosen von professionellen Analysten nur mit großer Vorsicht zu genießen sind! - Grenzkontrollen demnächst ab EUR 10.000,-
Bislang müssen Reisende an der Grenze Bargeldbeträge erst ab EUR 15.000,- angeben.
Sobald die neue Geldwäscherichtlinie der EU in Kraft tritt, reduziert sich dieser Wert auf EUR 10.000,-. Das bedeutet, alle Beträge ab EUR 15.000 bzw. künftig EUR 10.000 müssen von den Reisenden Grenzbeamten gegenüber unaufgefordert angegeben werden. Passiert dies nicht und es kommt zu einer Durchsuchung mit Fund eines höheren Betrages, muß die Hälfte des Betrages sofort als Bußgeld gezahlt werden. Ist das Geld eindeutig versteckt, ist sogar eine vollständige Konfiszierung möglich.
Eine Kontrollmitteilung an das zuständige Finanzamt incl. intensiver Prüfung der letzten Steuererklärungen gibt es als Zugabe noch obendrein. Wer also z.B. in der Schweiz Uhren gegen Bargeld ersteigern möchte, sollte dies bedenken und auf Nachfrage das Geld sofort angeben. Hilfreich kann auch ein Nachweis über den Zweck wie etwa ein Katalog der Auktion sein.
3. Versicherungsnews - Keine Panik bei Direktversicherungen:
Einige Arbeitgeber verbreiten derzeit eine gewisse Unruhe und fordern von ihren Mitarbeitern Erklärungen, in welcher Form bestehende Gehaltsumwandlungen in Direktversicherung weitergeführt
werden sollen. Hintergrund ist eine Regelung des Gesetzgebers, in bestimmten Fällen Altverträge auf die ungünstige Neuregelung nach dem seit Anfang 2005 geltenden Alterseinkünftegesetz umzustellen. ABER: Das betrifft nur ganz wenige Arbeitnehmer; die meisten Arbeitgeber sind schlicht falsch oder nicht ausreichend informiert. Wir haben alle unsere betroffenen Kunden natürlich bereits persönlich informiert, für alle anderen besteht kein Handlungszwang. Eine ausführliche Erklärung haben wir
für Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Internet zur Verfügung gestellt unter www.steuerfreiheit.info.
- Einige Lebensversicherungen mit deutlichem Rückgang:
Das Jahr 2004 war angesichts der auslaufenden Steuerfreiheit für Lebensversicherungen ein Rekordjahr für die meisten Versicherer. Besonders in den letzten Wochen des Jahres explodierten die Abschlußzahlen geradezu. Doch nun zeigt sich, daß eine Reihe durchaus namhafter Versicherer sogar einen Rückgang verzeichnen mußte. Laut INFINMA sind dies ARAG AXA BASLER BBV DELTA DIREKT
DÄV (Deutsche Ärzteversicherung) DLVAG (Deutsche Lebensversicherung AG) FAMILIENSCHUTZ GOTHAER HANSE-MERKUR KARSTADT-QUELLE MAMAX NECKERMANN OECO CAPITAL PLUS SV SACHSEN (Sparkassenversicherung) VICTORIA VOLKSFÜRSORGE ZÜRICH Diese Entwicklung ist durchaus als erschreckend zu bezeichnen, denn eine Situation wie die des letzten Jahres mit solchen Umsatzchancen wird mit Sicherheit so schnell nicht wiederkommen. Somit betrachten wir die genannten
Versicherer mit einer gewissen Skepsis und sehen deren (auch für die Kunden wichtigen) künftige Wachstumschancen als sehr eingeschränkt. - Unsichere Versicherungen?
Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder über die Sicherheit von Lebensversicherungen und den sogenannten „Streßtest“ berichtet. Dieser war von der
Bundesanstalt für die Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) eingeführt worden, um die Auswirkungen möglicher Kursrückgänge auf die Kapitalanlagen der Versicherer zu ermitteln. Dieser Test wurde mittlerweile aber stark entschärft, so daß man nur noch bedingt von einer Aussagekraft und Warnfunktion sprechen kann. Umso schlimmer, daß doch immer noch drei Lebensversicherungen den Test auch diesmal nicht bestanden haben (im Vorjahr waren es noch 12 Gesellschaften). Nach Informationen der
Financial Times Deutschland handelt es sich dabei um AXA (einer von drei Tests wurde nicht bestanden) GOTHAER (alle drei Tests wurden nicht bestanden) INTER (zwei von drei Tests wurden nicht bestanden) und damit um Gesellschaften, die auch in der Vergangenheit bereits sehr schlecht abgeschnitten haben. Offensichtlich haben hier die Anstrengungen im Kapitalanlagemanagement nicht ausgereicht. Interessanterweise gehören alle drei Gesellschaften zu denen, die im letzten Jahr sogar
einen Rückgang im Neugeschäft verzeichnen mußten (siehe obiger Artikel).
- Aktuelle Überschüsse der Lebensversicherungen:
Wer dieses Jahr eine Altersvorsorge abschließen möchte, den interessiert natürlich auch die Rendite seines Vertrages. Entscheidend dafür sind neben den Kosten vor allem die mit den Kapitalanlagen erzielten
Erträge. Kritisch hier, wenn einige Versicherer nur geringfügig mehr als den Garantiezins (2,75%) erwirtschaften. Gute Versicherer bringen 4,5% oder mehr; einige sogar über 5%. Hier die Versicherer, die im Jahr 2005 für das Neugeschäft weniger als 3,5% (ohne Schlußüberschüsse) erwirtschaften: AXA: 3,0% BBV: 3,0% MAMAX: 3,25% VICTORIA: 3,4% - Geldwäsche mit Lebensversicherungen?
Aktuell ermitteln Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung wegen möglichem massiven Steuerbetrug mit Lebensversicherungen. So soll versucht worden sein, Geld im Wert von ca. 1 Mrd. EUR zu waschen. Der Trick dabei ist im Grunde simpel: Bis Ende 2004 war die Auszahlung von Lebensversicherungen nach 12 Jahren steuerfrei, wenn über mindestens 5 Jahre Beiträge gezahlt wurden. Diese Beitragszahlung konnte aber auch aus einem
sogenannten „Beitragsdepot“ erfolgen. Hat ein Kunde nun bei einer Versicherung Geld in ein solches Beitragsdepot eingezahlt, dann werden von diesem 5 gleichen Raten in die Versicherung eingebracht. Nach insgesamt 12 Jahren wird das Geld steuerfrei ausgezahlt. Brachte man nun Schwarzgeld in ein solches Produkt ein, konnte man in Ruhe die Auszahlung erwarten – die strafrechtliche Verfolgung der Ermittlung nach Schwarzgeld endet nämlich praktischerweise ebenfalls nach 12 Jahren.
Somit hatte man hier nichts zu befürchten! Doch nun kommen diese Machenschaften offensichtlich ans Licht. Den Anfang machten Allianz / Dresdner Bank, doch es wurde auch bei anderen Unternehmen wie z.B. AachenMünchener, AXA, Deutscher Herold und Hamburg-Mannheimer ermittelt. Mitte April waren bereits 2.000 Steuerstrafverfahren eingeleitet. Wer also dieses Modell ebenfalls für Schwarzgeld genutzt hat, sollte eine Selbstanzeige in Betracht ziehen. Eventuell gilt das auch für Berater, die
das Modell empfohlen und somit Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet haben. - Sinkende Renditen der privaten Rentenversicherung
Daß wir immer länger leben ist eine erfreuliche Tatsache. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, daß unser verfügbares Vermögen immer länger reichen muß, um den erreichten Lebensstandard dauerhaft
zu erhalten. Für die privaten Rentenversicherungen bedeutet diese Entwicklung, daß man den variablen Teil der Rentenzahlungen (also die Überschüsse, die über die Garantierenten hinausgehen) verringert, um die zusätzlich vorhandenen und ursprünglich nicht einkalkulierten Lebensjahre finanzieren zu können. Wer bereits Renten bezieht, wird sich über diese Kürzungen ärgern – so verständlich sie auf der anderen Seite auch sind. Spannend dagegen ist, wie lange die aktuelle
Lebenserwartung für jeden Einzelnen ist. Statistisch läßt sich das darstellen. Ein Online-Rechner findet sich unter www.fintext.de/lebenserwartung.pdf. Der Autor kann erwarten, das 77. Lebensjahr zu erreichen. :-) Und Sie?
4. Krankenkassen- und Rentennews - Änderungen bei den Gesetzlichen Krankenkassen:
Zum 1. Juli ändert sich einiges bei den Gesetzlichen
Krankenkassen. So wurde vom Gesetzgeber angeordnet, daß alle Kassen ihren Beitragssatz zu diesem Tag um 0,9%-Punkte senken müssen. Gleichzeitig aber zahlt jeder Versicherte einen pauschalen Zusatzbeitrag von 0,9% seines Bruttoeinkommens. Damit bleiben die Einnahmen für die Krankenkassen unverändert. Belastet werden dagegen die Arbeitnehmer, denn vom regulären Beitrag zahlt der Arbeitgeber die Hälfte. Den pauschalen Zusatzbeitrag zahlt der Arbeitnehmer dagegen alleine. Somit bedeuten die
Änderungen zum 1. Juli 2005 für die Arbeitgeber eine pauschale Beitragssenkung von 0,45%-Punkten und für die Arbeitnehmer eine pauschale Beitragserhöhung in gleichem Umfang. Für Selbständige ändert sich in der Praxis nichts und ganz unbetroffen davon sind privat Krankenversicherte. - Neue Beitragssätze und Katalog der Zusatzleistungen:
Auch wenn eine
Beitragssenkung in Höhe von 0,9%-Punkten vom Gesetzgeber angeordnet wurde, haben nicht alle Krankenkassen gleichmäßig gesenkt. Einige Kassen haben sogar noch etwas mehr reduziert als vorgegeben, andere haben zum gleichen Zeitpunkt eine Beitragserhöhung vorgenommen. Die aktuellen Beitragssätze ab Juli finden Sie wie immer auf unserer Website www.gesetzlichekrankenkassen.de. Gleichzeitig haben wir dort die neuen Leistungsvergleiche in neutraler Tabellenform stehen. Einen gewichteten Leistungsvergleich der Gesetzlichen Krankenkassen finden Sie übrigens im neuen Juli-Heft der Zeitschrift ÖKOTEST, für die wir die Krankenkassen-Umfrage durchgeführt haben. -
Rente bald niedriger als eingezahlte Beiträge:
Der Mitteldeutsche Rundfunk hat zusammen mit dem Rentenexperten Bernd Raffelhüschen mal nachgerechnet, wieviel man aus der Gesetzlichen Rentenversicherung eigentlich herausbekommt. Das Ergebnis ist erschreckend: Die Beitragszahler von heute werden im Rentenalter voraussichtlich nicht einmal mehr den Wert ihrer eingezahlten Beiträge zurückerhalten. Zwei Beispiele: Heute 40jährige bekommen bei einem monatlichen Beitrag von EUR 300,- pro
Monat immerhin EUR 400,- Monatsrente heraus. Diese aber wird statistisch kürzer gezahlt als Beiträge zu zahlen sind – so kommt es zu keiner positiven Rendite. Heute 20jährige bekämen bei einer Einzahlung von EUR 300,- pro Monat in 40 Jahren eine monatliche Auszahlung von EUR 220,-. Das entspricht einer Negativ-Rendite von 1,6 Prozent. Wer aktuell schon Rentner ist, kann sich dagegen je nach Rente über eine Rendite von 2,9 bis 4,6% (!) freuen. Stimmen die Ergebnisse, könnte man
von einer faktischen Enteignung der heute 20jährigen sprechen. Allerdings ist zu berücksichtigen, daß auch weitere Leistungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung enthalten sind, so z.B. Hinterbliebenenrenten (Witwen- und Waisenrenten) oder Invalidenrenten (Erwerbsminderungsrente). Für diese muß zumindest fiktiv ein Teil des Beitrags verwendet werden, so daß eine Negativrendite wohl eher nicht nachweisbar sein dürfte. Erwartungsgemäß hat der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger
den MDR-Berechnungen einer negativen Rendite bereits widersprochen. - Sozialabgaben müssen künftig früher gezahlt werden:
Die Bundesregierung hat beschlossen, daß Unternehmen künftig die Sozialabgaben am Ende des Monats und nicht erst bis Mitte des Folgemonats an die Sozialkassen überweisen müssen. Das soll besonders der Rentenkasse einen zusätzlichen
Spielraum von ca. 9 Mrd. EUR verschaffen – Geld, das angesichts der Mindereinnahmen der Rentenversicherung im I. Quartal 2005 dringend benötigt wird. Und an eine Erhöhung des Beitragssatzes möchte man derzeit noch nicht heran.... - 78 Mrd. EUR zusätzlich in die Rentenkasse:
Apropos Mindereinnahmen: Nach einem Bericht des Bundessozialministeriums
hat die Bundesregierung von 2003 bis 2005 rund 30 Mrd. EUR an zusätzlichen Beiträgen und Reserven mobilisieren müssen, um eine Zahlungskrise der Gesetzlichen Rentenversicherung zu verhindern. Hinzu kommen die 48 Mrd. EUR, die durch die Ökosteuer seit 2003 in das marode gesetzliche Rentensystem geflossen sind. Hätte man dies nicht gemacht, wäre eine Erhöhung des Beitragssatzes von heute 19,5% auf 22,3% unumgänglich gewesen. Grund dafür ist laut Ministerium eine „Einnahmeschwäche
infolge der in der Amtszeit der regierenden Regierungskoalition entstandenen Rekordarbeitslosigkeit“. Nochmals: Diese Worte stammen nicht von der Opposition, sondern von einem amtierenden Staatssekretär des Sozialministeriums! - Abschaffung der Privaten Pflegeversicherung gefordert:
Sozialministerin Ulla Schmidt fordert die Abschaffung der Privaten
Pflegeversicherung und will damit wohl einen Einstieg in die besonders von der SPD-Linken geforderte Bürger-Zwangsversicherung. Ziel ist es, am Ende auch den privat Versicherten das Gesetzliche System überzustülpen und die Finanzreserven der Privaten Versicherer in Höhe von ca. 80 Mrd. EUR zu verstaatlichen. Besonders perfide aber ist, daß mit der Abschaffung der Privaten Pflegeversicherung begonnen wird, die sich als echtes Erfolgsmodell darstellt. So konnte die Private
Pflegeversicherung ihre Beiträge seit Einführung im Jahr 2005 bereits dreimal senken (!), wobei die Gesetzliche Pflegeversicherung kurz vor dem Zusammenbruch steht und auch mit dem seit Januar 2005 geltenden Zusatzbeitrag für Kinderlose (0,25% vom Bruttoeinkommen) keine Hoffnung auf Besserung hat. Deutlicher kann sich gar nicht zeigen, daß eine solide kalkulierte kapitalgedeckte Versicherung gegenüber einem reinen Umverteilungssystem klar im Vorteil ist. Sinnvoll wär hier eher die
Abschaffung der Gesetzlichen Pflegeversicherung und Einführung der seinerzeit vom damaligen Arbeitsminister Norbert Blüm abgelehnten, von Experten aber immer wieder geforderten Kapitaldeckung!
5. Gedanken zum Standort Deutschland Ursprünglich dachten wir daran, Sie in unserem Newsletter mit den Worten von Friedrich Merz zu begrüßen: „Liebe Neoliberale, liebe Turbokapitalisten, vielleicht sind auch Heuschrecken unter Ihnen, liebe Heuschrecken!” (3.5.2005 in Gütersloh). Das war uns aber ein wenig zu einseitig, weshalb wir dann
doch die klassische Anrede gewählt haben. Andererseits: Sie zeigt einen nicht unbedeutenden Trend, nachdem für den SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering die Rückkehr zum System der DDR offensichtlich der Weg der Zukunft zu sein scheint. Sollte die Bundestagswahl im Herbst diesen Jahres tatsächlich stattfinden, so ist nach aktuellen Hochrechnungen jedoch damit zu rechnen, daß die Forderungen nach Verstaatlichung wichtiger Bereiche (siehe z.B. die Bürger-Zwangsversicherung statt freier
Krankenversicherungswahl) allein aufgrund der dann bestehenden Oppositionsrolle seiner Partei nicht durchkommen werden. Allerdings sehen wir auch wenig Hoffnung, daß eine unionsgeführte Bundesregierung den Mut zu den mehr als überfälligen tiefgehenden und damit auch schmerzhaften Reformen hat. Schließlich stammen ja grundlegende Weichenstellungen, die für die Probleme
verantwortlich sind, aus Zeiten der Unionsregierung. Genannt seien nur Politiker wie Horst Seehofer (der eine gewisse Seelenverwandschaft mit SPD-Sozialministerin Ulla Schmidt pflegt) oder Norbert Blüm, der mit der Einführung der Gesetzlichen Pflegeversicherung nach Umlageverfahren eine gute Idee so falsch wie nur irgendwie möglich umgesetzt hat. Von seiner Rentenlüge – Verzeihung, dem Bürger-Sand-in-die-Augen-streu-Verfahren „Die Rente ist sicher“ – ganz zu schweigen!
Von daher sollen unsere Ausführungen keineswegs als Wahlkampfpropaganda oder gar als eine der von der sonst hochgeschätzten Financial Times Deutschland praktizierten unsäglichen „Wahlempfehlungen“ wahrgenommen werden! Angesichts der sich täglich mehr lächerlich machenden herrschenden Politikerkaste
unabhängig von der Parteizugehörigkeit sei aber die offensichtliche intellektuelle Begrenztheit mancher Protagonisten hier anhand eines Beispiels dargestellt. Bekannt geworden ist SPD-Chef Franz Müntefering mit seinem „Heuschrecken-Vergleich“ von internationalen Finanzinvestoren, denn deren „international forcierte Profitmaximierungsstrategien gefährden auf Dauer unsere Demokratie“ (Müntefering bei seiner Grundsatzansprache zum neuen SPD-Parteiprogramm). Leider wird eine nicht ganz unbedeutende Zahl im Grund nicht dummer Menschen wie Lemminge diesen Pauschalaussagen folgen und die Zustimmungsquoten zu solchen Aussagen sind erschreckend hoch. Wirklich interessant aber ist, wie gerne sich – auch und gerade – Franz Müntefering freiwillig in die Arme solcher
„Heuschrecken“ begibt. Hier einige Beispiele: - Ende Oktober 1998 und unmittelbar nach Übernahme der Regierungsgeschäfte durch die rot-grüne Bundesregierung veräußerte der damalige Verkehrsminister Franz Müntefering (!) die Raststättenbetreiber „Tank & Rast“ für rund 600 Mio. EUR an ein Konsortium aus APAX, ALLIANZ CAPITAL PARTNERS und LUFTHANSA.
APAX wird in einem Papier des
SPD-Planungsstabes als eine der von Parteichef Müntefering kritisierten „Heuschrecken“ aufgeführt. Mittlerweile ist „Tank & Rast“ an den Finanzinvestor TERRA FIRMA verkauft. - Besagte TERRA FIRMA erwarb in den letzten Jahren 64.000 Eisenbahnerwohnungen vom Bund!
- Ende 2000 verkaufte Bundesfinanzminister Hans Eichel die Bundesdruckerei für mehr als eine Mrd. EUR an besagte APAX. Doch dieser überhöhte Preis führte zum Desaster und zur Übertragung der Bundesdruckerei an eine Auffanggesellschaft. Dabei verloren 2.700 der vorher 4.000 Mitarbeiter ihren Job.
- Im Herbst
2004 verkaufte die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) auf Betreiben von Sozialministerin Ulla Schmidt ihre Wohnungsgesellschaft „Gagfah“ mit 80.000 Wohnungen an den US-Investor FORTRESS. Dieser taucht in der „Heuschrecken-Liste“ zwar nicht auf, gehört aber zu den pauschal kritisierten Private-Equity-Gesellschaften.
- Aktuell überlegen die deutschen
Gewerkschaften (die den Ausführungen Münteferings in der Öffentlichkeit mehrheitlich uneingeschränkt zugestimmt haben, so z.B. bei den Kundgebungen am 1. Mai) bzw. deren Holdinggesellschaft BGAG, ihren Anteil von 50% an der „Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden“ (AHBR) zu verkaufen. Als Käufer sind entweder der berühmt-berüchtigten GEORGE SOROS (der mit seinem Hedgefonds 1992 das Britische Pfund, die spanische Peseta und die italienische Lira aus dem Europäischen Währungssystem
rausspekulierte) oder der US-Investor CHRISTOPHER FLOWERS (dieser versuchte einst vergeblich, dem Land Berlin die schief liegende Bankgesellschaft Berlin abzukaufen) im Gespräch.
Hierzu hieß es von Seiten der AHBR: „Die neue BGAG-Führung sieht den Fall nicht politisch, sondern möchte den höchsten Preis erzielen“.
Ist angesichts solcher Machenschaften und
Doppelzüngigkeit nicht die Frage erlaubt, wer die moralisch verwerflichere Intention hat? 6. Aktuelle Artikel des Verfassers in der Presse Wenn Sie sich in manchen Bereichen noch etwas tiefergehend informieren wollen als hier möglich, bieten sich Artikel oder Beiträge des Verfassers dieses Newsletters an. Aktuell sind dies: - “Handelsblatt“ vom 4.5.05 zum Thema Rürup-Rente
- “Rheinische Post“ vom 19.4.05 zum Thema Rürup-Rente
- €uro-Extra“ Ausgabe Mai 2005 zu den Themen Riester-Rente, Rürup-Rente und Risikomanagement bei Investmentanlagen
- “HitRadio FFH“ am 14.6.05: Baufinanzierung heute so günstig wie nie
- “AssCompact“ Ausgabe Juni 2005: Sicherheit von Lebensversicherungen
- “Performance“ Ausgabe Juli 2005: Das Alterseinkünftegesetz und Möglichkeiten seiner Verbesserung
- “Ökotest“ Ausgabe Juli 2005: Großer Leistungsvergleich der Gesetzlichen Krankenkassen
Die meisten Artikel können Sie auf der Startseite (unten links) nachlesen. 7. Und dann war da noch... eine immer stärker auf bedeutende Sprachen ausgerichtete
Internationalisierung der von unseren Rundfunkgebühren bezahlten Öffentlich-Rechtlichen Anstalten: Nachdem bereits Radio Bremen die aktuellen Nachrichten auf Latein anbietet (wir berichteten), informiert nun die DEUTSCHE WELLE auch auf klingonisch! Im Grund systemimmanent, denn schließlich ist die Deutsche Welle der Auslandssender, der das Bild Deutschlands in die Welt tragen soll. Diese planetare
Beschränkung hat die DW nunmehr aufgehoben, indem sie in der aus der Serie „Star Trek“ bzw. „Raumschiff Enterprise“ bekannten Sprache der (übrigens eher kampfeslüstern auftretenden) Spezies der Klingonen ausgewählte Berichte über Deutschland zur Verfügung stellt. Mit dem Angebot sollen sich „sprachgewandte User aus anderen Galaxien ein Bild von Deutschland machen“, sagte
DW-Intendant Erik Bettermann gegenüber der Presse. Es ist unter http://klingon.dw-world.de zu finden. Schön, daß man nach allen
Kräften bemüht ist, die Belastung der Bürger in Form von Gebühren durch Konzentration auf wirklich benötigte Inhalte zu reduzieren! nach oben |