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Financial Planning - Basisplanung

Die von uns praktizierte Form des Financial Planning wird auch als Lebensabschnittsplanung bezeichnet.

Und genau darum geht es: Je nach Alter und Lebenssituation besteht ein unterschiedlicher Bedarf. Auch stehen nicht immer die gleichen finanziellen Mittel für die Vorsorge und Kapitalanlage zur Verfügung.

Betrachten wir als Beispiel einen jungen Mann von 25 Jahren, der seine Ausbildung beendet hat und nun im Berufsleben steht. Er macht sich Gedanken über seine Zukunft und möchte monatlich etwa EUR 100,- zur Privaten Vorsorge auf die Seite legen.

Worauf muß er achten? Was bietet sich an?
Derzeit ist er ledig und hat keine Angehörigen, die abzusichern sind. Vielleicht wird er in  fünf Jahren heiraten und zwei Jahre später Kinder bekommen. Die Familie muß dann abgesichert werden. Irgendwann sollte vielleicht für die Ausbildung der Kinder vorgesorgt werden, die später auf eigenen Beinen stehen werden. Dann kommt mit 60 oder 65 Jahren die Zeit des Ruhestands, bei dem der dann erreichte Lebensstandard beibehalten werden soll.

Das mag jetzt alles ein wenig klischeehaft klingen, aber an diesem Beispiel läßt sich sehr schön eine mögliche Vorsorgeplanung zeigen.

Unser Freund weiß, daß die Gesetzliche Rentenversicherung für ihn später nicht ausreichen wird. Wie hoch die dann zu erwartende Rente sein ist, kann heute nicht vorhergesagt werden. Sicherheitshalber rechnen wir einmal mit einer von Experten genannten möglichen Einheitsrente von EUR 600,- bis EUR 700,- pro Monat.

Da er ledig ist und derzeit keine Hinterbliebenenabsicherung benötigt, bietet sich für ihn zunächst entweder eine Private Rentenversicherung oder eine Fondsgebundene Lebensversicherung mit reduziertem Todesfallschutz als langfristige Vorsorge an.

Er entscheidet sich für eine Private Rentenversicherung, da er eher etwas vorsichtig ist und eventuell später eine lebenslange Rente nutzen möchte. Aufgrund der langen Laufzeit von 40 Jahren bis zum 65. Lebensjahr kann schon mit geringen Beiträgen viel erreicht werden. Er legt nun EUR 50,- monatlich an und sichert sich so eine lebenslange Zusatzrente von ca. EUR 800,- pro Monat ab dem 65. Lebensjahr oder ca. EUR 100.000,- einmalig und steuerbegünstigt.

Dazu wählt er einen flexiblen Tarif, so daß er auch schon ab dem 60. Lebensjahr die Rente bzw. das Geld bekommen kann – dann natürlich etwas weniger, er hat ja noch nicht soviel eingezahlt.

Um sich selbst vor den Folgen einer leider nicht gerade seltenen Berufsunfähigkeit zu schützen, entschließt er sich für den Einschluß einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung bis zum 60. Lebensjahr. Dadurch erhöht sich zwar der Beitrag etwas, aber er hat die Sicherheit, daß auch im Falle der Berufsunfähigkeit die Beiträge für die Zusatzrente bezahlt werden und er darüber hinaus noch monatlich EUR 500,- als Berufsunfähigkeitsrente von der Versicherung bekommt.

Der Zusatzbeitrag dafür beträgt ca. EUR 20,- monatlich.
Diese Versicherung wird übrigens als eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt angesehen, da vom Staat nur eine minimale Erwerbsminderungsrente zu erwarten ist, die den Lebensstandard mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht sicherstellen kann. Auf diese gesetzliche Rente besteht aber erst nach 5 Berufsjahren ein Anspruch. Vorher gibt es gar keine gesetzliche Absicherung!
Hinzu kommt die erschwerte Bezugsmöglichkeit: Die volle Erwerbsminderungsrente gibt es nur dann, wenn weniger als 3 Stunden irgendeinem Beruf (unerheblich, welcher Beruf vorher erlernt oder ausgeübt wurde) nachgangen werden kann. Wer mehr als 3 und weniger als 6 Stunden am Tag irgendeinen Beruf ausüben kann, bekommt die halbe Erwerbsminderungsrente - und wer mehr als 6 Stunden täglich irgendetwas arbeiten kann, erhält gar keine gesetzliche Rente!


Mit diesen Produkten ist jetzt eine Grundversorgung zu geringen Beiträgen sichergestellt.

Wenn später mehr Geld zur Verfügung steht, kann diese noch weiter ausgebaut werden - z.B. mit einer Risiko-Lebensversicherung zur Absicherung der Familie oder Investmentfonds zum privaten Vermögensaufbau.

Die Bausteine, also die verschiedenen Produkte, können nun zeitlich gestaffelt kombiniert werden:

Ecke links 

     T H E M E N


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Beispiel für Finanzplanung

Nun hat unser Beispielmandant aber auch Ansprüche auf Vermögenswirksame Leistungen (VWL) vom Arbeitgeber. In seinem Fall sind das EUR 40,- monatlich. Diese Gelder bekommt er vom Arbeitgeber als Zuschuß zu seinem Gehalt, wenn er sie gleich entsprechend anlegt.

Er entscheidet sich dafür, dieses Geld in einen Bausparvertrag einzuzahlen. Hier bekommt er bis zu 4% p.a. Guthabenszins. Liegt sein Einkommen nicht über EUR 25.000,- pro Jahr (Verheiratete EUR 50.000,- p.a.), erhält er einen staatlichen Zuschuß in Höhe von 10% auf seine Beiträge. Das bedeutet eine Auszahlung nach 7 Jahren von über fast EUR 4.000,- bei einer guten Bausparkasse im Rendite-Tarif.

Um aber noch mehr Vorteile zu nutzen, entschließt sich unser Beispielmandant für die Anlage von weiteren EUR 400,- pro Jahr an Vermögenswirksamen Leistungen in einen Aktienfonds. Hier hat er die besten Chancen, langfristig  deutlich mehr Rendite als mit festverzinslichen Anlagen zu erzielen. Liegt sein Einkommen unter EUR 17.900,- pro Jahr (Verheiratete EUR 35.900,- p.a.), bekommt er vom Staat eine Prämie von 18% (!) auf die eingezahlten Beiträge.


Fazit:

Da der Arbeitgeber monatlich EUR 40,- für die VWL unserem Beispielmandanten schenkt, beträgt sein eigener monatlicher Aufwand für die private Vorsorge nur etwa EUR 100,-.

Damit hat er sich seine Rente gesichert, ist im Falle der Berufsunfähigkeit ausreichend versorgt und spart noch zusätzlich Geld mit staatlicher Hilfe "für zwischendurch" an.

Wenn er später Familie hat, kann er diese mit einer preiswerten Risiko-Lebensversicherung absichern und je nach Bedarf jederzeit weitere Finanzprodukte als Bausteine nutzen.


Dieses Beispiel zeigt, wie einfach es ist, seine Vorsorge im Bausteinprinzip zu gestalten. Wichtig ist natürlich die Auswahl der richtigen Produkte und Gesellschaften. Hier hilft ein unabhängiger Berater wie wir gerne und steht auch langfristig zur Seite. So ist sichergestellt, daß entsprechend dem Bedarf vorgesorgt ist.